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alexandertechnik

„Sollte es einmal zu einer entsprechenden Untersuchung kommen, so wird sich herausstellen, dass alles und jedes, was wir in unserer Arbeit tun, eben dasjenige ist, was sich unter richtigen Umständen in der Natur von selber tut – mit dem Unterschied, dass wir lernen es bewusst zu tun.“
F. M. Alexander

 

Es gibt natürliche Ausrichtungen, die man bei Kleinkindern und Tieren leicht beobachten kann. Diese Richtungen operieren innerhalb unseres Organismus in Übereinstimmung mit unserem „Design“, unserer anatomischen Struktur und aller internen Mechanismen. Sie ermöglichen Leichtigkeit, Wachheit, Balance, Mühelosigkeit auch bei anstrengenden Aktivitäten, die Fähigkeit sich an unterschiedliche Gegebenheiten anzupassen ohne dabei die natürliche Aufrichtung zu verlieren, usw...

Wir tendieren dazu, uns in der Aktivität zusammenzuziehen, eng zu werden, und intervenieren dadurch mit unserer natürlichen Aufrichtung und Ausrichtung, weil wir in Gedanken schon beim Ziel sind.

Bewusst gedachten Direktiven, wie wir sie in der Alexandertechnik benützen, sind gedankliche Wegweiser, mentale Erinnerungen an unseren Raum und unsere Größe. Sie sind eine Erlaubnis so groß, lebendig und wach zu sein, wie es uns nur möglich ist. Sie sind Einladungen an uns, den ganzen Raum, die ganze Lebendigkeit, Größe und Präsenz einzunehmen, die uns zustehen - die wir einfach sind, wenn wir uns nicht stören.

Die Direktiven, oder Ausrichtungen in Form von gedanklich projezierten Botschaften vom Gehirn zu unserer Muskulatur, wirken präventiv. Sie verhindern das Zurückgehen in Enge und Starrheit. Durch das Aufrichten der Wirbelsäule, das Längen und Weiten des Rückens, die Durchlässigkeit in den Gelenken und den Gedanken entsteht ein Lebensraum, der die natürlichen Prozesse nicht behindert, und ein gesundes Funktionieren unseres Organismus fördert.