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« was der frühling mit der alexandertechnik, dem vertrauen, darwin deez und der demokratischen bank zu tun hat...
über das Zurückerobern lokaler Unabhängigkeit und globaler Verbundenheit »
 
Mittwoch, 20. Jun 2012

was mich zum weinen bringt und was mich liebt

gerade gestern las ich den newsletter von dem gehirnforscher gerald hüther, was mich zum weinen brachte - ehrlich. ich bin berührt von den vielen und guten projekten, die, initiiert von menschen wie ihm in diesen tagen nur so aus dem boden spriessen, wie die schwammerl.

klar, wenn ich die üblichen nachrichten und zeitungen lese habe ich diese erfahrung nicht, die lege ich eher angewidert bis frustriert wieder weg. dass die massenmedien nur eine einseitige sicht auf die realität bieten wissen wir zumindest im kopf, die negativ-sensationsgeilheit nicht ins herz zu lassen ist eine andere sache. aber wer offenen auges durch die welt geht, muss merken, das sich was regt...nicht nur durch die sommerliche brise (die mir grad den moment herrlich um die nase weht), sondern in vielen menschen, die sich gerade jetzt vernetzen und zusammentun und stark werden, und merken: der wandel kommt. indem wir einfach beginnen so zu leben, wie es uns eigentlich entspricht, wie es uns gut tut: verbunden, solidarisch, frei und ruhig ein bisschen wild! die unmenschliche last dieses aus allen löchern dampfenden zeitalters (nenn es erdöl-, oder maschinenzeitalter), in dem der mensch funktionieren muss(te) wie eine maschine, können wir leichten herzens hinter uns lassen. schau dir an, was menschen heutzutage einfällt, wenn sie plötzlich von einem krieg bedroht sind. die veränderung kommt von unten und innen, nicht von oben ...was nicht heisst dass wir unsere meinung nach oben nicht kundtun sollen - hier findet ihr drei links, die ich für sehr wichtig halte: starkmachen, europa, atomfreie zukunft

claudia schiffer soll mal gesag haben: "die kamera liebt mich." seitdem ich das gelesen habe, geht es mir nicht mehr aus dem kopf. schön für sie, und WAS liebt mich?? mittlerweile ist dies ein teil meiner morgendlichen absichtserklärung für den tag geworden: zu tun was ich liebe und was mich liebt! auch wenn ich es noch nicht zur gänze herausgefunden habe - mich danach auszurichten begeistert und erregt mich, weil ich weiss, dass alles im leben unseren absichten folgt. also vielleicht die sommersonnwende morgen dazu nutzen, um uns klarzuwerden, von welchen absichten mein und dein schiff bis jetzt gesteuert wird?
denn, "von den griechischen göttern sagt man, dass sie die naiven besonders gern beschützt haben, weil sie von den vernünftigen keine geilen heldentaten erwarten konnten." (zitat aus einem gea-album) na dann, auf auf! ...wie auch immer deine heldentaten aussehen mögen, ich schick dir ein bisschen sommerlichen esprit rüber... und eines der dinge, die mich lieben (soviel hab ich schon herausgefunden), ist es, menschen mit hilfe der alexandertechnik zu begleiten, wenn sie den entschluss gefasst haben, sich heldenhaft mit sich selbst auseinanderzusetzen.  versteht also die diesjährigen sommer- workshops und seminare als einladung zum lokal-globalen wandel, der gewaltig im kommen ist!

euch wünsche ich satte, pralle, herrliche zeiten und eine gute ernte!

herzlich

christina