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Sonntag, 15. Jan 2012
 

"etwas tun heisst, seine eigene natur zum ausdruck bringen. wir leben nicht um einer anderen sache willen. wir leben um unserer selbst willen. (...)ebenso wie für das sitzen haben wir einige regeln für das stehen. doch ist der zweck dieser regeln nicht, jedermann gleich zu machen, sondern jedermann zu ermöglichen, sein eigenes selbst möglichst frei zum ausdruck zu bringen." shunryu suzuki, "zen-geist, anfänger-geist"

Montag, 17. Okt 2011
 

...der zenmeister spricht hier über unsere art, mit "störenden" reizen umzugehen, wenn wir gerade dabei sind uns konzentriert einer sache zu widmen. unsere gewohnte art und weise ist meistens, dass wir die "störquelle" sofort be-und verurteilen, auf der neuralen ebene bedeutet dies, wir erfassen den reiz mit unserem limbischen gehirn, da wo wir diesen reiz (das zwitschern eines vogels zb.)schon gespeichert und kategorisiert haben in mögen/nicht mögen, schrill/angenehm, ...veränderung unseres gewohnten verhaltens muss also unweigerlich am limbischen gehirn vorbei führen...

Sonntag, 23. Jan 2011
 

"der blaue berg ist der vater der weissen wolke. die weisse wolke ist der sohn des blauen berges. den ganzen tag lang bedingen sie sich gegenseitig, ohne voneinander abhängig zu sein. die weisse wolke ist immer die weisse wolke. der blaue berg ist immer der blaue berg." aus "zen geist - anfänger geist", shunryu suzuki