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christina hirt

Anschauen, was ist, und den Blick so frei haben, um es auch sehen zu können. Dabei zu erforschen, wie alles zusammenhängt, wo die Verbindungsstellen sind, vom kleinsten System in unseren internen Strukturen bis zu den grossen Systemen ausserhalb von uns.

Wie eines das andere beeinflusst, und wir uns deshalb weder im kleinen noch im grossen der Verantwortung entziehen können.

Zu entdecken, dass das-Selbstverantwortung-übernehmen uns, paradoxerweise, Leichtigkeit verschafft, weil dann Unterstützung kommt von allen Richtungen, von unten und oben, und wir nichts mehr tun müssen.

Das fasziniert mich und treibt mich an. Beim gehen auf der Strasse, beim reden, singen, wenn ich morgens die Bäume vor dem Fenster anschaue, beim unterrichten, beim bewegen-laufen-tanzen, beim warten auf die U-Bahn. Das lässt mich expandieren und wachsen. Und es hebt die Separation zwischen den alltäglichen Dingen des Lebens auf. Spätestens seit meinem Tanzstudium hat mich die Trennung zwischen der „privaten“ Bewegung und dem „Tanzen“  im Studio, zwischen Bühne und Alltag irritiert. Wo ist die Schnittstelle? Wo trifft „der Tanz“ den Menschen? Mit der Alexandertechnik als Werkzeug hab ich einen Weg gefunden, die Seperation, die von mir selber ausgeht, aufzuheben.

Innere Verbundenheit führt mich zu Verbundenheit mit dem aussen. Innere Ausrichtung führt mich nach aussen ins gehen, laufen, tanzen, singen, fliegen.