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tanz

"gehen-tanzen-fliegen"

hat sich über die jahre in mir geformt und entwickelt. so nenne ich meinen zugang zu tanzen und tanzvermittlung, basierend auf den prinzipien der alexandertechnik. vom gehen ins tanzen ins fliegen, geht im tanzsaal genauso wie auf der wiese und im wald. natürlich braucht es dafür erst einmal die vertrauensvolle basis, die wir liegend am boden bekommen. wir kennen das alle vom eigenen werde-prozess: übers liegen ins rollen, robben, krabbeln, sitzen, stehen, gehen, laufen, drehen, springen, hüpfen. ich benützte dazu die "dart-procedures", bewegungsfolgen, die nach dem anatomen und forscher raimund dart benannt sind, der selber ein schüler alexanders war. die basis meines unterrichts bildet:

das beabsichtigen von rezeptiver (empfangender) präsenz

innehalten - oder das bewusste aufsteigen lassen der ganzkörperlichen impulse

das bewusste wählen von qualitäten/ausrichtungen wie vertrauen, sicherheit, weite, tiefe, usw...

die führende rolle von augen/gehirn/kopf- wirbelsäule

das nicht-suchen von feedback aus der "spür"-ebene, da wir im erspüren wollen nur das altbekannte finden, und nicht zum unbekannten und freien kommen, dorthin, wo wir wieder die werden, die wir im eigentlichen sinne sind.

 - und: musik! musik in allen unterschiedlichen stilrichtungen. ich liebe es, zu unterschiedlichen musiken zu gehen, zu tanzen, zu fliegen.  ausgehend von oben erwähnter basis kann musik uns mit leichtigkeit in die unterschiedlichsten qualitäten hineinführen. freude und spass entstehen dann ganz von alleine...

 

 termine und infos

 

gehentanzenfliegen für Fortgeschrittene und Profis:

Das Tanzlabor bietet die Möglichkeit, auf Basis der Prinzipien der Alexandertechnik improvisatorisch und tänzerisch an sich selbst zu arbeiten.
Die At-Prinzipien bieten eine aussergewöhnliche Möglichkeit, zu lernen gesund und achtsam mit technischen und künstlerischen Herausforderungen im Tanz umzugehen, und so Verletzungen und Überforderungszustände vorzubeugen.
Mir geht es im Tanzlabor darum, einen natürlichen Zugang zu Technik, Koordination und Präsenz zu finden, und aus den Mustern, die zu Verletzungen und Überanspannungen führen, auszusteigen.

Konkret arbeiten wir unter anderem mit folgenden "tools":

-innehalten aus rezeptiver Präsenz heraus erzeugt einen Moment ungeahnter Sammlung von Kräften, eine Art "neutral readyness". Dann kann alles passieren...

-das Nutzen der opositionellen Kräfte: die Schwerkraft und ihre Gegenkraft, die "Leichtkraft".

-die natürlichen Richtungen, die in unserem System verlaufen: der Aufrichtereflex in der Wirbelsäule, das Weiten im Rücken und Rumpf, das Längen in Armen und Beinen, die Tiefe in unserem Sehsystem,...

-das Beabsichtigen von bestimmten Qualitäten wie Kontakt, Präsenz, Emotionalität, ...,anstelle von "Produzieren" und "hart arbeiten".